Tagebuch aus Nepal

Zum ersten Mal in meinem Leben sitze ich in einem Flieger, dessen Ziel ich nicht kenne. Kürzel DOH? Was war das noch mal? Auf der Abflugtafel stand noch München, mein erster Zwischenstopp. Der Weg nach Kathmandu in der touristischen Nebensaison ist mühsam, Direktflüge gibts net. Die Stadt in der Wüste am nächsten Morgen entpuppt sich als Doha und liegt am persischen Golf. Das Flughafengebäude inmitten von unendlichen Weiten von Sand ist gut klimatisiert. Ich erstehe im DutyFree 5 CDs um rund 70 Euro, naiverweise nicht ahnend, dass ich um dieses Geld am nächsten Tag etwa noch mal 50 CDs bekommen hätte…

Nach absolviertem Weiterflug betrete ich das Ankunftsterminal von Kathmandu bei Sonnenschein, um es beim ersten massiven Regenguss wieder zu verlassen, die typische Wettersituation in dieser Jahreszeit. Dazwischen liegt eine Stunde Wartezeit für das Visa samt Passfoto vor Ort, das so viel kostet wie die Spesen für den Geldwechsel. Nach 14 ereignisreichen Tagen, großteils in Berlin, und bad news von der österreichischen Medienbehörde endlich wieder M.

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