Ein elektronisches Reiselogbuch aus cinque terre: Tag 5

Wir begrüßen in unserer trauten Runde W. und seine Freundin S. aus D. Beide sind in der Nacht angekommen, können noch immer nicht fassen, wie schmal die Autostraße war, die sie hier her führte. Zitat: „Wenn uns da jemand entgegengekommen wäre, ausweichen wäre auf fünf Kilometern undenkbar gewesen“. Eine Stunde für 23 Kilometer… Wir lauschen entspannt.

Meine Freundin K. aus Wien mailt: Sie glaubt, der Café schmeckt immer nur so gut, wie es einem geht. Uns dürfte es hier über alle Maßen gut gehen. Gegenthese: Zumindest schlechter Café kann einem die Laune verderben…

Heute mit dem Zug nach Monterosso. Wir verwöhnen uns wieder mit Antipasti aus Fischgerichten und als Hauptspeise Tagliarini con scampi tartufo e rucola, dazu Chardonnay aus Friaul. Sensationell. Es war nicht unser letztes Abendmahl. Dennoch tun wir Buße und wandern zurück. Zwei Stunden Fußmarsch entlang der Küste, vorbei an Zitronenbäumen, Weinbergen und Olivenhainen.

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